„Kanaal“ entführt das Publikum an ein Ufer, an dem ein Kanal zugleich verbindet und trennt. Wasserwege wurden von Menschen geschaffen, um Bewegung zu ermöglichen, bilden aber auch eine Grenze zwischen zwei Seiten. Mit einem Fernglas richtet das Publikum den Blick auf die andere Seite, wo eine Reihe von Häusern den Rahmen für das bildet, was sich langsam entfaltet.
Was als intimes Konzert der Musiker von „Zwerm“ beginnt, entwickelt sich nach und nach zu einem unerwarteten theatralischen Erlebnis. Durch die Live-Musik und die besondere Kulisse erhalten alltägliche und zufällige Ereignisse eine neue Bedeutung. Aus der Ferne entsteht ein Spiel aus Sehen und Gesehenwerden, bei dem das Publikum ungeniert einen Blick auf die Nachbarn, deren Gewohnheiten und deren sorgfältig gepflegten Rasen werfen darf.
„Kanaal“ bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen Konzert, Aufführung und Begegnung. Was als stille Beobachtung beginnt, mündet in ein gemeinsames Erlebnis, das schließlich in ein Fest übergeht.
Danksagungen
Konzept „Bad“ von Marie & Zwerm (Matthias Meersman, Peter Boelens, Toon Callier) Darsteller: Ben De Vroey, Danny Muboti, Christiane Janssens, Matthias Meersman, Peter Boelens, Rebecca De Boeck, Lieselot De Wilde und ehrenamtliche Helfer Musik: Toon Callier, Johannes Westendorp, Kobe van Cauwenberghe, Hannes d’Hoinne und Lieselot De Wilde Produktion: „Bad van Marie“ Koproduktion: Brugge Plus (Reiefestival) Bühnenbild: Michiel Van Cauwelaert Mit Dank an die flämische Regierung und das Tax-Shelter-Programm
